Bibliotheksbenutzer/innen

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Von den verschiedenen vorgestellten Beispielen zum Themenbereich Web 2.0, Library 2.0 sind nicht alle gleich interessant für Bibliotheksbenutzer. Dabei muss auch unterschieden werden, wozu der Bibliotheksbenutzer die Bibliothek verwendet. Handelt es sich um einen Studenten oder anderen universitären Forscher, stellt dieser selbstverständlich andere Ansprüche an die Library 2.0 Funktionen, als eine Privatperson, die rein zum Vergnügen und in viel kleineren Mengen Bücher sucht.

Interessante Beispiele für Forscher

  • Library Thing
    • Sammlung und Verwaltung der eigenen Literaturlisten
    • Durchsuchen und abgleichen mit möglicherweise vorhandenen Literaturlisten anderer Forscher
  • Connotea
    • Vor allem im Bereich Naturwissenschaften geeignet
    • Einfacher Zugang zu eigenen Zitatlisten
    • Austausch mit Gleichgesinnten
  • BibTip
    • Möglichkeit zum Finden von ähnlichen Büchern
  • Zotero
    • Ermöglicht schnelles Sammeln von Linkinformationen
  • CiteULike
    • Ähnlich wie Connotea, aber mehr im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften
  • BibSonomy
    • Ähnlich wie Connotea und CiteULike, Verwaltungssystem für Bookmarks und Literaturlisten
    • Als einziges der drei mit universitärem Hintergrund
  • Catalogue Enrichment
    • Erleichtert die Suche nach Literatur
  • International Music Score Library Project (IMSLP)
    • Vor allem für Musikwissenschaftler interessant, da diese häufig in Bereichen forschen, die nicht mehr den Urheberrechtsgesetzen unterstehen
  • VuFind
    • Erleichter die Suche nach Literatur
  • Social Tagging
    • Wird für Forscher vor allem auf Internetseiten interessant, bei denen sie wissen, dass andere Forscher die Tags vergeben.
  • readme.cc
    • Ermöglicht Austausch mit anderen Lesern, wenn auch die Seite an und für sich eher für Privatpersonen geeignet zu sein scheint.
  • Del.icio.us
    • Möglichkeit zur Bookmarksammlung und Zugriff von überall
    • Austausch mit anderen Benutzern
  • ELib.at
    • Digitalisate ermöglichen Zugang zu Schriftstücken, die man sonst nur vor Ort einsehen könnte.
  • E-Leihe/Digital Rights Management
    • E-Medien sind potentiell immer verfügbar und nie nicht am Standort oder ausgeliehen.

Für Forscher weniger interessant

  • NetBib
    • Inhaltlich mehr für Bibliothekare
  • Second Life
    • Wenn der Forscher nicht gerade zu Second Life forscht, gibt es eigentlich keinen Grund Second Life zu verwenden.
  • Open Library
    • Dadurch, dass alle User alle Katalogisate der Bücher verändern können, wird die bibliographische Angabe unsicher und ist dementsprechend für Forscher nicht geeignet.
  • Learning 2.0
    • Nur zum eigentlichen Erlernen von Web 2.0 Technologien geeignet. Dementsprechend eher nutzlos für Forscher, vor allem, wenn sie diese Fähigkeiten bereits besitzen.
  • ESC Lille
    • Googlesuche der ESC Lille macht die gezielte Literatursuche für Forscher wahrscheinlich eher schwieriger als einfacher.
  • Podcasting
    • Podcasts sind für die meisten Forscher kaum geeignet.
  • Bibliothek 2.0
    • Diese Seite richtet sich eher an Bibliothekare, als an Bibliotheksbenutzer.

Interessante Beispiele für Private

  • Library Thing
    • Überblick über die eigenen Bücher
    • Austausch mit anderen Benutzern nach dem Motto: "Wer dieses Buch besitzt, besitzt ausserdem noch die folgenden anderen Bücher..."
  • Second Life
    • Second Life richtet sich in seiner Art eher an Privatpersonen. Die Tatsache, dass sich nun auch noch Bibliotheken dort finden lassen ist dementsprechend auch vor allem für diese Interessant
  • Catalogue Enrichment
    • Ermöglicht das einfachere Finden von Büchern die man sucht.
  • International Music Score Library Project (IMSLP)
    • Für Musikfans sicher ein sehr gutes Projekt.
  • VuFind
    • Ermöglicht das einfachere Finden von Büchern die man sucht.
  • Social Tagging
    • Die Social Tags sagen aus, was anderen Lesern bei einem Buch in den Sinn gekommen ist, dementsprechend kann man gezielter Bücher suchen, die den eigenen Interessen entsprechen.
  • readme.cc
    • Ermöglicht Austausch mit anderen Lesern
  • ESC Lille
    • Interessante Bibliothekshomepage für private Leser
    • Sicher spannender als so einige andere Bibliothekshomepages
  • Del.icio.us
    • Die eigenen Boomarks sind von irgendeinem Computer aus zugänglich.
    • Egal wo man auf dem Internet ist, es ist immer möglich, neue Bookmarks an die eigene Liste anzuhängen.
  • Podcasting
    • Spannende Technologie für Private, einmal hören und sehen, statt immer nur lesen.
  • E-Leihe/Digital Rights Management
    • Durch E-Medien wird es möglich, Dinge auszuleihen, ohne wirklich in der Bibliothek zu sein.

Für Private weniger interessant

  • Connotea
    • Vor allem für Forscher geeignet.
  • NetBib
    • Vor allem für Bibliothekare geeignet.
  • BibTip
    • Eher auf Forscher ausgelegt und dementsprechend wenig interessant für Private.
  • Zotero
    • Die Funktionen von Zotero sind für Leute interessant, die Webseiten genauer merken und beschreiben wollen, als dies mit Bookmarks möglich ist. Die meisten Privatpersonen werden diese zusätzlichen Funktionen nicht brauchen.
  • Open Library
    • Wahrscheinlich zu grosse Menge an Büchern um für durchschnittliche Nutzer interessant zu sein.
  • CiteULike
    • Vor allem für Forscher geeignet.
  • BibSonomy
    • Vor allem für Forscher geeignet.
  • Learning 2.0
    • Nur zum eigentlichen Erlernen von Web 2.0 Technologien geeignet. Dementsprechend eher nutzlos für Private, da wohl viele diese Fähigkeiten bereits besitzen.
  • Bibliothek 2.0
    • Diese Seite richtet sich eher an Bibliothekare, als an Bibliotheksbenutzer.
  • ELib.at
    • Private Benutzer werden eher selten das Angebot an digitalisierten Medien nutzen, da es sich dabei vor allem um älteres Material handelt und nicht um neue Inhalte.