Catalogue Enrichment: Unterschied zwischen den Versionen

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K (Rezensionen im OPAC - ein moralisches Problem?)
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==Rezensionen im OPAC - ein moralisches Problem?==
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== Kataloganreicherung durch Bibliotheksbenutzer ==
  
[http://eprints.rclis.org/archive/00005555/01/003ebe.pdf]
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Unter dem Begriff Catalogue Enrichment wird das Phänomen der Anreicherung der Kataloge mit nicht-bibliographischen Informationen verstanden. Ein Zusammenhang mit dem Phänomen Library 2.0 ergibt sich dann, wenn ein OPAC offen ist für Verbindungen zu Anwendungen von Bibliotheksbenutzern, über die diese Kataloganreicherung erfolgen kann.
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Benutzenden, die sich mit ihrer Identifikationsnummer ins Bibliothekssystem einloggen, wird die Möglichkeit gegeben, Medien anhand einer bestimmten Skala zu bewerten. Das Bibliothekssystem errechnet den Durchschnitt der abgegebenen Bewertungen und zeigt diesen zusammen mit den bibliothekarischen Katalogdaten zum Medium an. Allenfalls kann bei der Anzeige der Durchschnittbewertungen zwischen unterschiedlichen Benutzergruppen einer Universitätsbibliothek unterschieden werden: Dozenten, Mittelbau, Studenten, Externe.
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Benutzenden kann die Möglichkeit gegeben werden, ihre Bewertungen auszuformulieren, mithin ein Medium zu rezensieren. Die verschiedenen Benutzergruppen einer Universitätsbibliothek erlauben verschiedene Szenarien bei der Ausgestaltung eines solchen Reviewdienstes. Es ist denkbar, dass Rezensionen von bestimmten Benutzergruppen nur von Mitgliedern derselben Benutzergruppe eingesehen werden können oder für jeden zur Verfügung stehen.
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== Rezensionen im Katalog als moralisches Problem ==
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Um die Qualität von Rezensionen zu sichern, sind verschiedene Szenarien denkbar. Zum einen können Rezensionen zum Gegenstand von Rankings durch die Bibliotheksbenutzer gemacht werden. Zum anderen kann das Schreiben von Rezensionen beschränkt werden auf bestimmte Benutzergruppen einer Universitätsbibliothek.
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== Rezensionen im Katalog als rechtliches Problem ==
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Sofern Benutzende den Katalog mit Rezension anreichern, die sie nicht selber verfasst haben, sind vorgängig urheberrechtliche Fragen zu klären.
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== Literatur ==
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*Dierholf, Uwe/Mönnich, Michael, Einsatz von Recommendersystemen in Bibliotheken, in: B.I.T. Online. Zeitschrift für Bibliothek, Information und Technologie 1 (2006), 27-30. [http://www.b-i-t-online.de/archiv/2006-01/nach1.htm]
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*Eberhardt, Joachim, Zum moralischen Status des Catalogue Enrichment, in: LIBREAS – Library Ideas 1 (2006), 1-9. [http://eprints.rclis.org/archive/00005555/01/003ebe.pdf]
  
 
==Weiterführende Links und Beispiele==
 
==Weiterführende Links und Beispiele==
 
*[http://www.clio-online.de/site/lang__de/40208174/default.aspx Historische Rezensionen Online], eine Metasuche für geschichtswissenschaftliche Rezensionen
 
*[http://www.clio-online.de/site/lang__de/40208174/default.aspx Historische Rezensionen Online], eine Metasuche für geschichtswissenschaftliche Rezensionen
 
--[[Benutzer:Peter Haber|Peter Haber]] 23:43, 10. Mär 2008 (CET)
 
--[[Benutzer:Peter Haber|Peter Haber]] 23:43, 10. Mär 2008 (CET)

Version vom 15. März 2008, 17:32 Uhr

Kataloganreicherung durch Bibliotheksbenutzer

Unter dem Begriff Catalogue Enrichment wird das Phänomen der Anreicherung der Kataloge mit nicht-bibliographischen Informationen verstanden. Ein Zusammenhang mit dem Phänomen Library 2.0 ergibt sich dann, wenn ein OPAC offen ist für Verbindungen zu Anwendungen von Bibliotheksbenutzern, über die diese Kataloganreicherung erfolgen kann.

Rankings von Bibliotheksbenutzern

Benutzenden, die sich mit ihrer Identifikationsnummer ins Bibliothekssystem einloggen, wird die Möglichkeit gegeben, Medien anhand einer bestimmten Skala zu bewerten. Das Bibliothekssystem errechnet den Durchschnitt der abgegebenen Bewertungen und zeigt diesen zusammen mit den bibliothekarischen Katalogdaten zum Medium an. Allenfalls kann bei der Anzeige der Durchschnittbewertungen zwischen unterschiedlichen Benutzergruppen einer Universitätsbibliothek unterschieden werden: Dozenten, Mittelbau, Studenten, Externe.

Rezensionen von Bibliotheksbenutzern

Benutzenden kann die Möglichkeit gegeben werden, ihre Bewertungen auszuformulieren, mithin ein Medium zu rezensieren. Die verschiedenen Benutzergruppen einer Universitätsbibliothek erlauben verschiedene Szenarien bei der Ausgestaltung eines solchen Reviewdienstes. Es ist denkbar, dass Rezensionen von bestimmten Benutzergruppen nur von Mitgliedern derselben Benutzergruppe eingesehen werden können oder für jeden zur Verfügung stehen.

Rezensionen im Katalog als moralisches Problem

Um die Qualität von Rezensionen zu sichern, sind verschiedene Szenarien denkbar. Zum einen können Rezensionen zum Gegenstand von Rankings durch die Bibliotheksbenutzer gemacht werden. Zum anderen kann das Schreiben von Rezensionen beschränkt werden auf bestimmte Benutzergruppen einer Universitätsbibliothek.

Rezensionen im Katalog als rechtliches Problem

Sofern Benutzende den Katalog mit Rezension anreichern, die sie nicht selber verfasst haben, sind vorgängig urheberrechtliche Fragen zu klären.

Literatur

  • Dierholf, Uwe/Mönnich, Michael, Einsatz von Recommendersystemen in Bibliotheken, in: B.I.T. Online. Zeitschrift für Bibliothek, Information und Technologie 1 (2006), 27-30. [1]
  • Eberhardt, Joachim, Zum moralischen Status des Catalogue Enrichment, in: LIBREAS – Library Ideas 1 (2006), 1-9. [2]

Weiterführende Links und Beispiele

--Peter Haber 23:43, 10. Mär 2008 (CET)