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Das Verfassen dieses Tagungsbeitrages ist ein Versuch, sich mit dem iterativen (und öffentlichen) Vorgang eines Denk- und Schreibprozesses (oder den Schritten Analyse, Synthese und Reflexion; siehe Historische Online Kompetenz) auseinander zu setzen - und vor allem, sich der Technik und ihren Möglichkeiten aus-setzen.
 
Das Verfassen dieses Tagungsbeitrages ist ein Versuch, sich mit dem iterativen (und öffentlichen) Vorgang eines Denk- und Schreibprozesses (oder den Schritten Analyse, Synthese und Reflexion; siehe Historische Online Kompetenz) auseinander zu setzen - und vor allem, sich der Technik und ihren Möglichkeiten aus-setzen.
 
  
 
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Wie also ist auf diese Veränderung zu reagieren?
 
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Version vom 7. Februar 2006, 16:30 Uhr

Das Verfassen dieses Tagungsbeitrages ist ein Versuch, sich mit dem iterativen (und öffentlichen) Vorgang eines Denk- und Schreibprozesses (oder den Schritten Analyse, Synthese und Reflexion; siehe Historische Online Kompetenz) auseinander zu setzen - und vor allem, sich der Technik und ihren Möglichkeiten aus-setzen.

ICT

hist.collaboratory ist der Versuch, auf die Frage zu antworten, wie das geschichtswissenschaftliche Arbeiten (in Lehre und Forschung) durch die Praxis der neuen, digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verändert wird. Umgangssprachlich wird oft von "Neuen Medien" gesprochen, doch so neu sind diese auch wieder nicht. Und sie umfassen mittlerweile auch mehr als "das Internet" (was als Begriff ohnehin schon immer vage und ungenau verwendet wurde): gerade Entwicklungen im Bereich der mobilen Kommunikation haben zu einem weiteren Verwischen des Begriffs "Internet" geführt. Darum wird in der Folge von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien (kurz ICT) gesprochen.

Ausgangshypothese

Die Ausgangslage, bzw. die Ausgangshypothese ist in meiner Ansicht nach klar: Die medienspezifischen Eigenschaften der ICT widersprechen den hergebrachten geschichtswissenschaftlichen Gepflogenheiten. In den Geschichtswissenschaften schreiben Einzelautoren (und -autorinnen) längere, zusammenhängende, Monographien oder Aufsätze. Darin entwickeln sie Argumentationen, erläutern die Ergebnisse ihre Forschungen und vor allem, deuten die historischen Fakten. Publiziert werden diese Ergebnisse in einem qualitätssichernden und etablierten System unter Aufsicht von Fachexperten.

ICT hingegen fördern kollaborativ erstellte Publikationen, welche über schwache und unklare qualitätssichernde Instanzen verfügen. Sie tendieren zu einer Vielzahl von kleinen, bildschirmadäquaten Informationseinheiten (Micro-Content), die von den Verfasserinnen und Verfassern nicht nur beliebig verlinkt, sondern auch von den Leserinnen und Lesern in einer beliebiger Reihenfolge und Auswahl zur Kenntnis genommen werden können. Argumentationen können so nicht aufgebaut werden, die "Deutungshoheit" der Autorinnen und Autoren geht verloren.

Wie also ist auf diese Veränderung zu reagieren?

Vorgehen