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*Collegium Helveticum ETH Zürich
 
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Version vom 26. März 2008, 00:09 Uhr

readme.cc

readme.cc ist eine internationale und multimediale Virtuelle Bibliothek. In Anlehnung an das Konzept der Buchklubs tauschen sich hier Lesende gleichermassen aus über Wissenschaft und Belletristik. Sie stellen sich und die Bücher in Bild und Text vor, mischen die Rollen von Lesenden und Schreibenden und eröffnen quer zu Landes- und Sprachgrenzen Dialoge über Literatur.

Geschichten im Hintergrund

Vorläuferprojekt: Schreiben und Lesen am Netz

Die Ideen zu der Virtuellen Bibliothek readme.cc entstanden im Zusammenhang mit dem Workshop "Schreiben am Netz" [1], der vom 5.-7. Juni 2002 am Collegium Helveticum der ETH Zürich stattfand. In der Workshop wurden Techniken und Instrumente des Schreibens in wissenschaftlichen und virutellen Kontexten diskutiert. Der Teilnehmer des Workshops, der Schriftsteller Walter Grond und der Schriftsteller, Künstler Beat Mazenauer begannen ab Herbst 2002 die Arbeit am Folgeprojekt "Lesen am Netz". Die Virtuelle Bibliothek ist ein Teil dieses Folgeprojekts, das sich mit den Veränderungen des Lesens im Digitalen Zeitalter befasst. "Als ersten Schritt planten Grond und Mazenauer eine deutschsprachige Bloggingliste, in der AutorInnen und KritikerInnen mit pointierten Kommentaren Bücher zur Lektüre empfehlen sollten. Es kamen Andreas Kohli mit der Multimediafirma Belleville AG Zürich dazu, der mit Martin Roth für die EXPO 2000 die erfolgreiche Fotobottechnologie entwickelt hatte und von 2004 bis 2007 als Technischer Leiter von readme.cc fungierte. Die beiden brachten die Idee ein, die Fotobots für Selbstporträts von Lesenden zu nützen und eine Internetplattform zu schaffen, auf der Lesende ihre jeweils eigene Bibliothek zusammenstellen können. Aus dem rein literarischen Experiment wurde das Netzwerkprojekt readme.cc, eine interaktive Schnittstelle zur Öffentlichkeit mit dem Motto: Die 'Virtuelle Bibliothek' geht zu den Lesern, und nicht umgekehrt."[2]

Organisatorisches

Der Verein p&s melk fungiert als Träger der Virtuellen Bibliothek readme.cc und folgende Einrichtungen tragen das Projekt kooperativ mit:

  • Institut d'Allemand d'Asnières, Sorbonne Nouvelle, Paris, Frankreich
  • Wissenschaftskolleg Collegium Budapest, Ungarn

Weitere Co-Partner sind laut den Angaben bei readme:

  • Maison des Sciences de l'Homme, Paris, Frankreich
  • Université Catholique de l'Ouest, Angers, Frankreich
  • Literaturhaus Hamburg, Deutschland
  • Stredoevropsky dialog (Central European Dialogue), Prag, Tschechien
  • Oversættelsescentret - Københavns Universitet / Translation Center, University of Copenhagen, Dänemark
  • Petöfi Literaturmuseum Budapest, Ungarn
  • Zentrum für interkulturelle Studien Fürstenfeld als Koordinator eines Alpen/Adria-Schwerpunktes: südösterreichisch/ slowenisch / italienisch.
  • Fondazione Rinascimento Digitale Florenz, Italien, insbesondere mit der Schnittstelle Pinakes3/ readme.cc
  • Universität Maribor, Slowenien
  • Nationalbibliothek Florenz (Hosting, Webspace), Italien

Finanziert wird das internationale und multimediale Projekt u.a. durch das Kulturprogramm der EU und die österreichische und schweizerische Kulturförderung.


Geschichten im Vordergrund

Rezensionen und Buchregale

Bei readme.cc stellen LeserInnen Bücher vor, aus allen Genres und Wissensbereichen. Sie portraitieren sich auf Fotos mit den besprochenen Büchern und legen individuelle Buchregale an. Andere Lesende können die Rezensionen kommentieren, in ihr Buchregal übernehmen und mit den anderen Lesenden/Schreibenden in Konkakt treten (Freundeslisten, Informationen zu Lesenden). Die Rezensionen sind mal umfassend oder kurz und werden ergänzt durch einige kurze schlaglichtartigen Angaben: Stichworte, Genre, Empfehlung. Neugierige von aussen können nach Lesehinweisen suchen, Buchregale durchstöbern, sich anregen lassen und werden zu Möglichkeiten geführt, die entsprechenden Bücher in Buchhandlungen und Bibliotheken in ihrer Region zu bekommen.

Lesezirkel

Bestehende und neu gegründete, virtuelle (z.B. Second Life) und "reale" (z.B. von Bibliotheken initiierte), private und öffentliche Lesezirkel stellen gemeinsam Buchregale zu ihren Themenbereichen zusammen und veröffentlichen ihre Aktivitäten und Veranstaltungen. Die Regale der Lesezirkel können mit den privaten Buchregalen der einzelnen Teilnehmenden verbunden werden.

Suchen und Stöbern

In readme.cc kann ausführlich gesucht und gestöbert werden:

  • systematisch und im Schneeballverfahren von einem zum nächsten
  • nach Lesenden, Titeln, Genres oder Begriffen
  • mit einer Erweiterten Suche
  • mit dem Eintauchen in eine Begriffswolke
  • nach den beliebtesten Büchern und Lesenden
  • den aktuellsten Rezensionen und Diskussionsbeiträge, eventuell Interessantem....

Austausch

Im Forum werden moderiert Diskussionsfelder angeregt. Thematisch kreisen die Diskussionen um das Lesen und Schreiben im Netz, mediale Veränderungen und Bedingungen des Wissensaustauschs und der Bildung von Gemeinschaften und Gesellschaften.

Bewegungen: Zwischen Büchern, Orten und Netzen

readme.cc ist einerseits eine virtuelle Bibliothek, andererseits führen von den Besprechungen und Kommentaren im Netz die Spuren zu "realen" Orten der Bücher - Bibliotheken, Liturhäusern oder Buchläden. Und als Teil des Projekts "Lesen am Netz" ist readme.cc mit einer Publikationsreihe zum Themenkomplex der Veränderungen des Lesens im digitalen Zeitalter verbunden [3].

Beobachtungen

Verwandte Projekte

Encyclopaedizer

LibraryThing

Tags

  • Buch
  • Rezension
  • Virtuelle Bibliothek
  • Collegium Helveticum ETH Zürich